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Besonders die älteren Computer-User werden sich noch an "Pong" erinnern, das vermutlich erfolgreichste Computerspiel der ersten Generation: Ein Ball - dargestellt durch ein schlichtes Quadrat - flog von links nach rechts und von rechts nach links. Ähnlich wie bei Tischtennis bestand die Aufgabe darin, ihn mit dem Schläger - einem ganz banalen Strich - zu treffen.
Der Prototyp eines Computerspiels war geboren. Grafisch sehr schlicht, aber unterhaltsam. In den Folgejahren eroberten dann kleine "Helden" wie SuperMario oder Giana's Sisters die Monitore. "Jump `n Run"-Spiele waren der Renner, besonders zur Zeit des legendären C64.
Mit der Zeit entwickelten sich sowohl die Grafik als auch die Technik weiter. Erste Adventure-Spiele kamen auf den Markt, die Zeit der Strichmännchen war überholt.
Neuere Computerspiele zu technikverliebt?
Mittlerweile sind Computerspiele technisch nahezu perfekt: Grafisch nahezu fotorealistisch, Klang über Dolby-Surround, komplexe Echtzeitsimulationen und aufwändige Animationen. Die Entwicklungskosten für ein Computerspiel liegen heute oftmals im Bereich eines guten Hollywood-Films. Doch bei aller technischer Verliebtheit verlieren so manche Software-Entwickler einen wesentlichen Erfolgsfaktor aus den Augen: Den Unterhaltungswert.
Genau an dieser Stelle setzen die heutigen Werbespiele an, allen voran das Musterbeispiel "Moorhuhnjagd": Es bietet keinen atemberaubenden Sound, keine sonderlich herausstechende Grafik, aber dennoch hat es sich in Windeseile zum Spieleklassiker entwickelt, den nahezu jeder kennt.
Mit Schlichtheit zum Erfolg
Das Erfolgsgeheimnis ist eigentlich recht einfach: Die Entwickler von "Moorhuhnjagd" bzw. dem Nachfolger "Sven Bomwollen" haben auf Schlichtheit gesetzt. Sie haben eine Handlung geschaffen, die so banal ist, daß sie jeder versteht. Bei dem einen schießt man auf Moorhühner, bei dem anderen "beglückt" man Schafe. Die Grafik ist auch eher schlicht, der Klang - insbesondere bei "Sven Bomwollen" eher nervig monoton.
Kurzweilige Levels für Spielespaß zwischendurch
Werbespiele sind meist ideal geeignet für den kurzen Spielespaß zwischendurch. Es ist keine lange Anleitung notwendig und ein Level lässt sich bequem in der Pause - oder zwischen den Pausen - durchspielen. Es liegt halt so auf dem Desktop und wenn einem mal wieder langweilig ist, wird mal schnell ein Level gespielt.
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